Tag Archives: emotion

yeah, everything is just fine 2

location: not in europe
who’s nearby: thoko and siya
mood: thinking back
music: none. watching german series
gut feeling: too much bread

vermehrt denke ich an berlin zurück. und manchmal wage ich sogar, den ordner mit den fotos zu öffnen und ein paar der “gefährlicheren” bilder anzusehen. die mit der kurzzeitaffäre und die mit dem fußweh. und die tristen, mit meinem schwesterchen. bilder von ihrer wohnung, in der einige erinnerungen geboren wurden und die sie nun für immer verlässt, um berlin zu entkommen, dem trubelpunkt deutschlands. back to the alps! was ich beim anblick dieser fotos fühle reicht von schmerz, über nostalgie bis hin erleichterung, dass die tage zu ende sind. selten freude. aber jetzt, gerade jetzt sitze ich vor dem bildschirm, ich kaue auf den nägeln herum und wünschte, da wäre noch wein in der flasche. die erleichterung und alles andere müssen unbedingt später einer frohen gleichgültigkeit weichen. sie müssen. jetzt noch denke ich entweder in nostalgischer sehnsucht zurück oder umgehe ängstlich bestimmte erinnerungen. das kann nicht so bleiben. kein mensch hält das aus. alles, was ich dort begann, blieb unvollendet. nur die empfindung, unbedingt zurückkehren zu müssen, um das vermurkste berlin-dings zu einem befriedigendem abschluss zu bringen, hat mich nun im griff. für diesen wunsch bin ich mir nicht zu schade. es ist nicht mehr entwürdigend. das wird es erst, wenn ich mal wieder zulasse, dass die erinnerungen lebhaft werden, und ich die vergangenen momente innerlich ablaufe wie einen parcours der tränen. waaat, is die jetz ganz bescheuat? nein. nur ein bisschen. jetzt ist eine andere zeit angebrochen. eine neue stadt, ein neuer dunstkreis. und haha ich sehs schon kommen, das unglück.

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i don’t understand.

location: nothing’s changed
who’s nearby: no one
mood: yearning
music: Wim Mertens – Bresque
gut feeling: I don’t understand. – Try to. – Why? – Because you cater to the whims of the pathetic and take your clothes off to make an impression. Stop boring me and think. It’s the new sexy.

1. what do you do when someone says the most wonderful’n deep things to you and then hurts you with mere detachement? did I miss something? anybody got an advice? today in the shower I scrubbed everything off me, long and extensively. after that I felt pure. but it did not last. all fucking quiet on the western front.

 

2. I met Alex this evening and it felt wonderful to see him again. had been for quite some years I think. he’s a good looking bloke, his hairstyle rather 1920s, just the berlin way, and his tan golden like honey from the last trip to southeast asia. and while he chatted, drinking his tea with rum, he casually mentioned his days at boarding home. I already knew his father had outcast him when A came out of the closet at the age of ca. 20 and revealed his immunodeficiency. But it left me speechless to hear that during the years at this school he was permanently being abused by some minder(s). “I mean, my father and my mother had to realize that something was wrong at one point. I had to be taken to the hospital. testicles don’t fall off like that, right? so I begged my mother not to take me back to boarding school but she just said: that’s not up to me. you going to have to talk to your dad.” decades later they still don’t talk about it. A is 40+ now and the sharade is killing him.
after a few hours of half-serious talk he said goodbye and headed to his hartz IV- flat in west berlin. “gonna take a long walk, perhaps. otherwise I’ll be home too early and won’t know what to do with myself.”
I really wanted to hug him then.

Nicholas McLeod

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fußweh und amputation

Ort: Berlin, Wohnung meiner Schwester
Die nächste Person in meiner Nähe: meine strickende Schwester
Stimmung:
Musik: absolute Stille
Bauchgefühl: You don’t get it, do you? That’s a Mockingbird. Mockingbirds can change their song. Which means, he’s out of tune on purpose….he’s mocking me!

ich hatte heute fußweh. ich habe es ihn wissen lassen. er riet mir zur amputation, dieses gefühlskalte arschloch. (erklärung “fußweh” in früherem post)

vienna pavement 2010

ja, auf dem weg zum rückschritt. sowohl evolutionär als auch emotionär.

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gefühle fühle fühle geh fühle geh, gefühl.

Ort: Deutsche mittelgroße Kleinstadt, Felis Wohnung
Die nächste Person in meiner Nähe: Jake, Till und Jakes Freundin (vermutlich erschöpft vom Sex mit Jake)
Stimmung: optimistisch doch furchtsam
Musik: David Sylvian – Praise
Bauchgefühl: Der Wein ist leer

ich gehöre nicht zu den personen, die viel von liebe reden. meinen letzten blog auf uboot.com habe ich gnadenlos gelöscht, weil für meinen geschmack das verliebtheits- oder kummervokabular einmal zu oft vorkam. gleichzeitig war er nicht attraktiv genug für andere, weil ich nicht von ficken, fotzen und onanieren geredet habe. also ein doppelter grund, diesen eigentlich wundervollen blog ins jenseits zu schicken. gute texte. überlegte sätze. na was soll’s.
aber die schmerzhafte geschichte von mir und dem exilami nahm vor exakt 11 tagen derartig bizarre züge an, dass die tränen selbst in der öffentlichkeit flossen. am flughafen, in der bahn, beim gemüseeinkauf und unter der dusche natürlich. die letzten wochen waren einfach nur furchtbar. menschen beginnen mir geld zuzuwerfen, weil ich so miserabel aussehe. und deshalb habe ich wieder mit dem schreiben angefangen.

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